Teambuilding auf dem Bauernhof

Als der Vorschlag von der Touragentur vorgestellt wurde, waren wir skeptisch. Eine Bauernolympiade, was ist das denn? Verschiedene Spiele in der Gruppe oder in zwei Teams auf einem idyllischen Bauernhof im Elsass. Alles durchorganisiert und von 3 Mitarbeitern der Toragentur betreut. Und für das leibliche Wohl in Form von Originale Elsässer Flammkuchen wird auch gesorgt.

Team Steuerberater Braun
Das erste Spiel war genauso simpel wie genial. Wir sind die Tiere des Bauernhofs, eingesperrt durch Seile in 3 unterschiedlichen Höhen. Und wir sollen ausbrechen, so dass keiner zurückbleibt. Über jedes Seil dürfen jeweils ein Drittel der Leute steigen. Über das erste Seil kann man bequem darübersteigen, über das 2. drüberspringen und über das dritte muss man getragen werden. Natürlich müssen dafür auf beiden Seiten des Geheges Leute seine, um die Personen rüberzugeben. Sieht eigentlich ganz einfach aus, benötigt aber eine gewisse Strategie und das Mithelfen und Mitdenken des ganzen Teams. Und wer war am Schluss noch ganz alleine im „Stall“? Unser Chef … aber er hat mit Humor genommen.

Chef allein im Stall

Dann wurden 2 Teams gebildet. Diese mussten sich eine Fahne basteln und einen Schlachtruf ausdenken. Danach ging es wie bei einer richtigen Olympiade durch die einzelnen Disziplinen. Hatte natürlich alles mit dem Bauernhofthema zu tun. Wir waren sehr gespannt. Und schon ging es auf zur 1. Disziplin: Ein Staffel Schubkarrenrennen mit Wassereimern in der Schubkarre, Ziel war es möglichst schnell und mit wenig Wasserverlust bis zur Markierung auf einer holprigen Wiese und wieder zurück zu laufen.

steuerliches Schubkarrenrennen

Die zweite Disziplin erforderte mehr Geschick und eine ruhige Hand. An zwei improvisierten Holzkühen mussten wir um die Wette melken. Da kam natürlich keine Milch sondern Wasser raus.

steuerliches Kuhmelken

Wie im Büroalltag kam dann die wohl verdiente Mittagspause. Der selbst gemachte Flammkuchen aus dem original Elsässer Holzbackofen war einfach nur genial. Wir sagen ja im Saarland: Hauptsach gudd gess. Die Franzosen verstehen es auf gutes Essen. Der Flammkuchenkoch kam nicht mehr nach mit dem Backen. Doch schließlich waren wir alle gut gesättigt. Als weiteres Highlight legte ein Ausflugsschiff hinter den am Bauernhof vorbeifließendem Saarkohlekanal an und wir plauderten entspannt ein bisschen mit den Schiffspassagieren. Doch die Olympiade war noch nicht zu Ende.

Mittagessen
Auf einem anderen Feld mussten wir mit den Mannschaften 2 große runde Strohballen über das Feld rollen. Die Strohrollen waren unberechenbar aber es hat Riesen Spass gemacht.

Strohrennen

Zum Schluss war die Aufgabe eine Konstruktion aus Strohhalmen und Klebeband zu bauen mit der ein rohes Ei den Fall aus drei Metern überleben würde. Wie wir auf drei Meter Höhe gekommen sind? Wir wurden auf die Schaufel eines Frontladers (Bagger) gestellt und hoch gefahren.

Hoch lebe das Team
Die Olympiade dauerte den ganzen Tag. Wir hatten wirklich tolles Wetter. Und obwohl es nicht sommerlich warm war oder gerade deshalb, sahen wir am Ende des Tages alle aus wie Indianer. Warum? Weil wir Sonnenbrand bekommen haben. Keiner hatte daran gedacht, sich einzureiben, aber den ganzen Tag an der frischen Luft unter der Sonne sind wir als Büroangestellte nicht gewöhnt. Gerade deshalb war es eine sehr gelungene Betriebsveranstaltung. Am Ende hat ein Team gewonnen. Welches weiß ich nicht mehr, ist auch egal: Noch gerne erinnern wir uns heute an diesen Tag.
Noch ein Hinweis aus der Beratungspraxis Natürlich sind wir auch Buchungsstelle für Landwirtschaft.

29.03.2016|