Familienfreundliches Unternehmen, bei uns nicht nur Theorie

Als eines der ersten 50 Unternehmen im Saarland sind wir von der Industrie- und Handelskammer des Saarlandes (IHK) für 2014/2015 als familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet worden. In 2016 wurden wir nun für 3 weitere Jahre rezertifiziert.familienfreundlich

Aber was genau bedeutet das für uns als Steuerberatungsbüro?

familienfreundliches-unternehmenZunächst einmal arbeiten wir gerne mit Angestellten, die Familie haben. Sie sind motivierter und engagierter bei der Arbeit.

Und wir waren schon immer familienfreundlich. Auch vor der Auszeichnung.  Wir sind ja auch ein echtes Familienunternehmen: Steuerberater Braun und Braun das sind Vater und Sohn: Vater Olaf Braun kommt aus einer Familie mit 5 Geschwistern und hat mittlerweile 2 Söhne und 6 Enkel. Sven Braun hat 3 Kinder: eine Tochter und 2 Jungs, die Zwillinge sind.

Unser Motto war stets: die Familie kommt zuerst.

Im Berufsalltag treten immer mal wieder Konflikte mit Familieninteressen auf.

So kann plötzlich die Schule anrufen, Ihr Kind sei krank. Es müsste sofort abgeholt werden. Oder die Schule ist ungeplant früher aus. Sie sind auf der Arbeit und können nicht weg. Ihr Kind alleine lassen, können sie sie aber auch nicht… also was tun? Ab dem Moment in dem sie wissen, dass Ihr Kind alleine ist und sie eigentlich für es da sein müssten, können sie nicht mehr so konzentriert arbeiten. Deshalb ist es für alle Beteiligten sinnvoll, die Familie vorrangig zu behandeln.

Wenn ein Kind von einem Mitarbeiter erkrankt ist, kann er oder sie sich zuerst um das Kind kümmern und die Arbeitszeit flexibel anpassen. Das heißt, er kann kurzfristig frei machen und die Arbeitszeit flexibel nachholen. Wir haben viele Teilzeitmitarbeiter, die normalerweise morgens arbeiten. Und wenn etwas Dringendes nachgearbeitet werden muss, dann kommen sie auch mal nachmittags. Man hilft sich gegenseitig. Das ist ein Geben und Nehmen.

Wenn das Kind auf eine Schule hier in Völklingen geht, dann kann das Kind in die Firma kommen. Dort wartet es dann bis Mama oder Papa Feierabend haben. In dieser Zeit kann es an einem freien Schreibtisch zum Beispiel Hausaufgaben machen oder spielen. Das stört keinen bei uns, im Gegenteil: es ist sogar eine Abwechslung und meistens wird viel gelacht.

Schulferien/Kindergartenferien

erfolgsfaktor-familieFür viele Eltern sind Schulferien beziehungsweise Kindergartenferien eine organisatorische Meisterleistung. Vor allem in den großen Ferien im Sommer ist es manchmal nicht einfach die Kinder rund um betreuen zu lassen. Natürlich ist es ein Vorteil, wenn Oma und Opa noch da sind und auf die Kinder aufpassen können. Unsere Urlaubsplanung war stets flexibel und hat vorgesehen das Angestellte mit Schulkindern vorrangig in den Schulferien Urlaub machen können. Und wenn es gar nicht anders geht, dann kommt auch schon mal ein Kind mit ins Büro. Obwohl unsere Mitarbeiter mittlerweile insgesamt mehr als 20 Kinder haben, haben wir noch keinen Firmen eigenen Kindergarten. Das liegt einfach daran, dass die Kinder ganz unterschiedlich alt sind.

Berufsbild Steuerfachangestellte(r)

Dass wir solche Möglichkeiten anbieten können, hängt natürlich viel an unserem Berufsbild. Meistens ist es möglich, Arbeiten auf den nächsten Tag zu verschieben oder auf einen Kollegen zu delegieren. Ein Steuerfachangestellter hat geregelte Arbeitszeiten. Nur sehr selten werden Überstunden fällig und man ist stets pünktlich zu Hause.

Heimarbeit

Auch ein Heimarbeitsplatz ist in unserem Beruf gut möglich. Viele Arbeiten werden am PC erledigt. Wir planen das Angebot, von zu Hause aus zu arbeiten, auszubauen. Deshalb versuchen wir, die Prozesse soviel wie möglich zu digitalisieren. Dabei unterstützt uns unser Softwareanbieter DATEV vorausschauend. Mithilfe eines Dokumentenmanagementsystems (DMS) können wir Steuererklärungen, Bilanzen, Jahresabschlüsse und Steuerbescheide, aber auch Belege und Dokumente einscannen, so dass der Mitarbeiter auch von zu Hause aus Zugriff auf notwendige Unterlagen hat.

Dabei setzen wir auf modernste Verschlüsselung und Zugangstechnik über das DATEV Rechenzentrum, damit der Zugriff auf sensible Daten vertraulich bleibt.

Betriebsausflüge/Betriebsfeiern

Betriebsausflüge haben wir meistens in der Arbeitszeit gemacht, also nicht am Wochenende, wo sie für Ihre Familie da sein sollen. Betriebsfeiern, zum Beispiel Wandern mit anschließendem Schwenken (Grillen) an einer Hütte im Wald, haben wir meistens mit Familienanhang veranstaltet. Wir finden es wichtig, dass der Ehemann oder die Kinder die Kollegen auch kennen mit denen der Mitarbeiter zusammenarbeitet. Und wenn Kinder dabei sind, ist die Atmosphäre viel lockerer und entspannter. So werden auch Erwachsene meistens wieder zu Kindern und fahren zum Beispiel mit dem Bobbycar einen Hang runter.

Das sorgt natürlich auch für ein angenehmes Betriebsklima und schöne gemeinsame Erinnerungen.

Kontakt zu Mitarbeiterin in der Elternzeit

Wir haben immer den Kontakt zu den Mitarbeiterinnen gehalten, nachdem sie in Mutterschutz gegangen waren. So freut sich das ganze Team, wenn die Mitarbeiterinnen mit ihrem Neugeborenen das Büro besucht. Wenn sie vorher einen Vollzeitjob hatten, haben wir ihnen (über das gesetzliche Maß hinaus) nach der Elternzeit einen Teilzeitjob angeboten. So konnten wir gute langjährige Mitarbeiter halten. Wenn die Kinder in den Kindergarten gehen, hat das sogar einen kleinen steuerlichen Vorteil: der Kindergartenbeitrag kann steuerfrei und sozialversicherungsfrei zusätzlich zum Gehalt gezahlt werden. Wir finden, es ist ein Qualitätsmerkmal eines Unternehmens, wenn die Mitarbeiterfluktuation gering ist. Unsere Mitarbeiter arbeiten teilweise schon über 30 Jahre für uns.

Und was sagen die Mitarbeiter dazu, die keine Kinder haben?

Auch diese finden das gut! Es macht keinen Spaß mit einem Kollegen zu arbeiten, der sich nur halb auf die Arbeit konzentrieren kann, weil in der Familie ein Notfall herrscht.

Bei familienfreundlich denken die meisten natürlich zuerst an Kinder. Aber auch Eltern, die pflegebedürftig oder dement werden, sind ein Thema. Hier kann es immer mal wieder zu Unfällen oder Notfällen kommen. Und wenn die Eltern im Krankenhaus sind oder versterben, sind das enorme emotionale Belastungen, die sich auf die Arbeitskraft auswirken. Auch hier waren wir stets flexibel und haben unsere Mitarbeiter unterstützt. Wenn zum Beispiel mal keine Aufsichtsperson zur Verfügung stand, war für uns stets selbstverständlich, dass auch mal ein Tag freigemacht werden kann.

Haustiere

Außerdem geht unser Verständnis des Familienbegriffs über nahe Angehörige hinaus. Auch Haustiere gehören zur Familie. Ja wir sind sowohl kinderlieb als auch tierlieb. So hatte eine Mitarbeiterin einen Hundewelpen. An manchen Tagen hatte sie keinen Hundesitter. Da haben wir vereinbart, dass sie den Hund mit in die Firma bringen durfte. Später hat sie ihm beigebracht, alleine zu Hause zu bleiben. Wenn der Hund nach einer OP nicht alleine sein konnte, konnte sie auch kurzfristig Urlaub holen.

Mandanten

Auch wenn Termine mit Mandanten vereinbart werden, ist es manchmal schwierig einen passenden Termin zu finden, weil sie gerade auf die Kinder aufpassen müssen. Gerade wenn beide Ehegatten die Steuererklärung unterzeichnen müssen und dazu ins Büro kommen wollen, aber keinen Babysitter für die Kinder finden. Bei uns ist es kein Problem die Kinder einfach mitzubringen. Wir haben Spielzeug und Malbücher, damit es für Kinder nicht zu langweilig wird. Meistens dauern die Termine nicht länger als eine halbe Stunde. Manche Mandanten haben auch schon mal Ihren Hund mitgebracht. Vor allem im Sommer ist das besser als im heißen Auto.